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Was ist ein WebRTC-Leak?

Auch: WebRTC Leak · WebRTC-IP-Leck

Kurzantwort

Bei einem WebRTC-Leak verrät der Browser die echte IP-Adresse – trotz aktivem VPN. Schuld ist die WebRTC-Technik für Videoanrufe im Browser, die für direkte Verbindungen die realen Netzwerkadressen abfragt. Websites können diese Abfrage per Skript auslösen und so den VPN-Schutz umgehen.

WebRTC-Leak: Der Browser plaudert an der VPN-App vorbeiDrei Stationen: Eine Website ruft die WebRTC-Schnittstelle des Browsers auf, WebRTC ermittelt über STUN-Anfragen die realen IP-Adressen des Geräts, und die Website liest die echte Adresse aus – obwohl der übrige Verkehr durch den VPN-Tunnel läuft.Website ruftWebRTC aufper JavaScript, unsichtbarSTUN ermitteltechte IPam Tunnel vorbeiSeite kenntdie Adressetrotz aktivem VPN
Kein Fehler des VPN, sondern eine Browser-Funktion: WebRTC fragt die Adressen direkt beim System ab.

Schutz in zwei Minuten

Gute VPN-Apps und ihre Browser-Erweiterungen fangen WebRTC-Anfragen inzwischen ab – verlassen sollte man sich darauf erst nach einem Test. Wer sichergehen will: In Firefox lässt sich WebRTC über about:config abschalten (media.peerconnection.enabled), in Chrome und Edge übernehmen das Erweiterungen wie „WebRTC Leak Prevent“. Der Preis ist klein: Browser-Videokonferenzen brauchen die Technik – wer Meet oder Teams im Browser nutzt, aktiviert sie dafür gezielt wieder.

Kurz-Fakten

Für die Praxis

Der WebRTC-Leak ist das Paradebeispiel dafür, dass ein VPN nur den Netzwerkweg schützt – nicht die Plaudertaschen im Browser. Er gehört in jeden Leak-Check und ist in zwei Minuten gestopft; wer ihn einmal getestet hat, muss nur nach Browser-Updates gelegentlich nachprüfen.

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Stand: Juli 2026 · Geprüft von SEO NW